Jahreshauptversammlung 2018 der Löschgruppe Bornheim - Wechsel in der Löschgruppenführung

Bei ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung am 19.1.2018 im Gerätehaus an der Königstraße stand für die Mitglieder der Löschgruppe Bornheim ein wichtiger Personalwechsel an. Wechsel in der Löschgruppenführung Der bisherige stellvertretende Löschgruppenführer, Thomas Kaltheier, legte sein Amt vorzeitig nieder, nachdem er seine Kameraden bereits im Vorfeld über diesen Schritt informiert hatte. „Seit einigen Monaten bin ich als Einsatzbezirksführer und Ausbilder mehr und mehr auf Kreis- sowie auch auf Stadtebene gefordert. Es ist Zeit, Platz für Jüngere zu machen“, sagte Kaltheier. Löschgruppenführer Heinz Muhr dankte dem 50-Jährigen daraufhin für die geleistete Arbeit und die gute Zusammenarbeit. Mit großer Mehrheit sprachen sich die Löschgruppenmitglieder dann für Christopher Brief als Amtsnachfolger aus. Wehrführer Wolfgang Breuer zeigte sich ebenfalls davon überzeugt, dass der 25-Jährige, der bereits als Jugendwart tätig ist, der Richtige für die Aufgabe ist und übertrug ihm die neue Aufgabe.

Bei den weiteren Wahlen der Vorstandsposten gab es keine Veränderungen. Heinz Fuhs und Lars Blesgen wurden als Kassierer, Hans-Josef Peters und André Raaf als Schriftführer wiedergewählt.

Gemischte Gefühle hatten die zuvor vorgetragenen Jahresberichte bei den Feuerwehrleuten hervorgerufen. So sorgte die erfolgreiche Jugendarbeit für große Zufriedenheit. Im Jahr 2017 traten acht neue Kinder der Jugendfeuerwehr bei. Sie zählt nun 15 Mitglieder. Weniger Freude kam hingegen beim Blick auf die Einsatzstatistik auf. „Bereits im Jahr 2016 hatten wir ein Rekordjahr. Im vergangenen Jahr haben wir das nochmals überbieten müssen und insgesamt 173 Einsätze abgearbeitet“, erklärte Schriftführer Hans-Josef Peters.

Wehrführer Wolfgang Breuer dankte den Anwesenden daraufhin für den engagierten Dienst. „Wir sehen, dass immer mehr Menschen nach Bornheim ziehen. Gleichzeitig scheinen die Bürger mit ungewohnten Situationen immer schneller überfordert zu sein und rufen uns daher immer öfter“, analysierte Breuer die steigende Zahl der Alarmierungen. Demnach sei eine Trendwende zwar nicht zu erwarten. Man arbeite jedoch daran, die Lasten weiter unter den insgesamt zwölf Löschgruppen der Feuerwehr zu verteilen.